Auftraggeber: Robert-Havemann-Geselltschaft e.V.
Ausstellungstexte und Bildrecherchen: Frauke | Miera
Zwischen dem 7. und 9. November 2014 erinnert die Installation “Lichtgrenze” an die Teilung Berlins und den Fall der Mauer am 9. November 1989. Etwa 8.000 beleuchtete Ballons zeichnen auf einer Strecke von circa 15 Kilometern den ehemaligen innerstädtischen Mauerverlauf nach.
Begleitet wird die Lichtinstallation von der Open-Air-Ausstellung „Mauergeschichten“. Die Schau erzählt auf mehr als einhundert Tafeln Geschichten aus der geteilten Stadt. Die Mauergeschichten handeln von Fluchtversuchen, politischer Propaganda und künstlerischen Aktionen, von verbotenen Mauerfotos und stillgelegten U-Bahnhöfen. Die Schrecken der Teilung und die Opfer der Mauer haben darin ebenso ihren Platz wie die Nischen und Freiräume, die sich vor allem auf der Westseite im Schatten der Mauer boten. Alle 150 Meter erinnert eine Tafel am authentischen Ort an ein Ereignis, das sich in Grenznähe zugetragen hat.
Konzeption und Produktion Mauergeschichten:
Robert-Havemann-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin GmbH
Texte und Bildrecherchen: Frauke Miera, Doris Müller-Toovey, Ilona Schäkel, Tom Sello, Stefanie Wahl
Bildrecherche und -redaktion: Frank Ebert, Christoph Ochs
Weitere Informationen:
Publikation:
25 Jahre Mauerfall / 25 Years Fall of the Wall, Eine Publikation der Kulturprojekte Berlin GmbH, Hg. Moritz van Dülmen und Tom Sello, Berlin 2014